| chez del - hat star wars iii gesehen |
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Montag, 18. August 2003
18. August 2003 um 11:44:38 MESZh
del hatte folgendes mitzuteilen reisefieber
Die Generäle werden nicht ernsthaft verhandeln. Es gibt keinen Grund zu Optimismus. In Burma wird sich politisch nicht viel ändern, solange General Than Shwe mächtig ist. Der Regimechef will keine Demokratie. Mit 70 Jahren liegt sein Alter zehn Jahre über der durchschnittlichen Lebenserwartung der Menschen in Myanmar. Der Dickkopf wird sich nicht mehr wandeln.
Dass der ehemalige Postangestellte eines Tages nicht mehr da sein wird, ist das einzig Positive, das von ihm zu erwarten ist. Mit Einschränkungen gilt das auch für seine engsten Mitstreiter. Die Nummer zwei der Junta ist 65, die Nummer drei 67 Jahre alt. Alle haben Angst vor einem Systemwechsel - aus purem Egoismus. Unter anderem haben sie Sorge, dass sie für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden könnten. Die charismatische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat ihnen Amnestie versprochen, aber ihr vertrauen die Militärmachthaber nicht. [...] Nur Suu Kyi könnte das Land friedlich in einem föderalen System einen, allerdings hat das vor ihr niemand geschafft. Sie braucht die passive Unterstützung der Soldaten, massive Hilfe aus dem Ausland und das Wohlwollen der Minderheiten, auf die sie zugehen muss. Suu Kyi ist ethnische Burmesin, so wie zwei Drittel der Menschen im Land. Von den dutzenden anderen Volksgruppen stellt keine mehr als zehn Prozent der Bevölkerung - Karen, Shan, Arakanesen und Mon sind die größten. Die Befürchtung, der Vielvölkerstaat könne wie das ehemalige Jugoslawien blutig zerfallen, bemüht die Junta seit Jahren als Begründung dafür, dass sie "noch" an der Macht bleiben müsse. So willkommen die Gefahr den Generälen sein mag, unberechtigt ist nur ihr Festhalten an der Regierungsmacht, aber keineswegs die Sorge, dass der Staat Burma auseinander brechen könnte. Moritz Kleine-Brockhoff: <a href=www.fr-aktuell.de>Trübe Aussichten. FR-Analyse, 15.8.2003 ... Link Sonntag, 17. August 2003
17. August 2003 um 22:07:46 MESZh
del hatte folgendes mitzuteilen schallwellen
Größer muss nicht gleich besser sein Super. Österreich spielt mit dem "FM4 Frequency Festival" auch endlich in der Champions League für überdimensionierte Massenveranstaltungen mit. Heimische Rock- und Popfans müssen also nicht mehr nach Deutschland, Holland oder Spanien fahren, wo im Sommer praktisch jedes Wochenende irgendwo 50.000 Menschen zusammenkommen, um miteinander für ein paar Tage die Welt auszublenden, die beste Musik der Gegenwart hautnah und ohrenbetäubend zu erleben, sowie in Mobilklos über Muscheln zu hockerln. Wie gesagt, sie müssen nicht. Aber sie sollten. Denn die Südkurve des Salzburgrings war am vergangenen Donnerstag und Freitag hoffnungslos überfüllt, und genügend Mobilklos gab es auch nicht.
Was heißt "genügend"? Die Anzahl der aufgestellten Ausscheidungsstationen war ein Hohn. Auf dem hintersten Campingplatz, wie alle Felder rund um das Gelände gerammelt voll, warteten zehn mickrige Hütterl auf geschätzte zehntausend Blasen. Zum Glück war nebenan ein kleines Wäldchen. Aber auch auf dem Festivalgelände selbst war die Lulusituation nicht besser. Wenigstens gab es genug Zäune, an die sich das stehend entleerende Geschlecht wenden konnte. Kein schöner Anblick. Aber der Mensch ist ein sagenhaft talentiertes Tier, wenn es darum geht, über Widrigkeiten hinwegzusehen: Pinkelt da einer? Lass ihn. Bei der Anfahrt drei Stunden im Stau stehen? Ja, was soll man machen. Vier Euro für ein paar Löffel Reis? Man muss ja was essen. Abgesehen von 120 Bierbänken keine Sitzgelegenheiten? 120 sind mehr als 110. Nur ein Eingang voller überforderter und gereizter Sicherheitskräfte? Naja, wenigstens gibt es Sicherheitskräfte. Beziehungsweise: Zum Glück wurden diese kaum gebraucht. Es grenzt an ein Wunder, dass keine Panik auftrat, als sich am Donnerstag Massen durch das Nadelöhr zwischen Nebenbühne und Verpflegungsstationen zwängen mussten. Am noch volleren Freitag waren die Fressstandeln Gott sei Dank aus dem Weg geräumt. So kam es nur auf den wenigen Aufgängen zur Hauptbühne zu unschönen Szenen, bei den Zäunen. Details werden hier ausgelassen. Die Besucher trugen all das mit bewundernswerter Fassung. Glücklich haben die Wenigsten aus der noch dazu verregneten Wäsche geschaut. Aber niemand hat seinen angestauten und angetrunkenen Aggressionen Auslauf gelassen. Sich in der friedlichen Gelassenheit von mehr als 40.000 Menschen treiben zu lassen und auch großartige Musik zu hören machten das Abenteuer "Frequency" in Summe doch zu einem recht schönen, unvergessenen Erlebnis. Aber super war es nicht. ... Link |
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und du? du bist nicht wirklich dabei.
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heute die metallica-doku gekauft. in der metro.
. heute die metallica-doku gekauft. in der metro. by del (09.03.05, 01:28) .
Bier statt stilles Wasser, Alltags-Texte statt hermetischer Lyrik - das kam auch bei Leuten an, die bei Buchhandlungs-Lesungen vor Langeweile vom Klappstuhl kippten.
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Plötzlich ging man nicht mehr "zu einer Lesung",...
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