chez del - hat star wars iii gesehen
16. November 2004 13:39:51 MEZh

.

once I was a human being,
but I'm no longer a human being.
I am a living dream.
I'm scratch the dream maker.
I make my life out of dream,
and life is a dream I am sure
and I am a dream
I am not a human being.
I bleed blood,
but I'm not a human being.
I am a living dream

Linernotes von Lee Scratch Perry auf seiner neuen Großtat "Panic in Babylon"

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7. Oktober 2004 01:09:46 MESZh

THERE SHE GOES, MY BEAUTIFUL WORLD

.

John Willmot penned his poetry
riddled with the pox
Nabakov wrote on index cards,
at a lectem, in his socks
St. John of the Cross did his best stuff
imprisoned in a box
And Johnny Thunders was half alive
when he wrote Chinese Rocks

Well, me, I'm lying here, with nothing in my ears
Me, I'm lying here, with nothing in my ears
Me, I'm lying here, for what seems years
I'm just lying on my bed with nothing in my head

Send that stuff on down to me
Send that stuff on down to me
Send that stuff on down to me
Send that stuff on down to me

There she goes, my beautiful world
There she goes, my beautiful world
There she goes, my beautiful world
There she goes again

Karl Marx squeezed his carbuncles
while writing Das Kapital
And Gaugin, he buggered off, man,
and went all tropical
While Philip Larkin stuck it out
in a library in Hull
And Dylan Thomas died drunk in
St. Vincent's hospital

I will kneel at your feet
I will lie at your door
I will rock you to sleep
I will roll on the floor
And I'll ask for nothing
Nothing in this life
I'll ask for nothing
Give me ever-lasting life

I just want to move the world
I just want to move the world
I just want to move the world
I just want to move

There she goes, my beautiful world
There she goes, my beautiful world
There she goes, my beautiful world
There she goes again

So if you got a trumpet, get on your feet,
brother, and blow it
If you've got a field, that don't yield,
well get up and hoe it
I look at you and you look at me and
deep in our hearts babe we know it
That you weren't much of a muse,
but then again I wasn't much of a poet

I will be your slave
I will peel you grapes
Up on your pedestal
With your ivory and apes
With your book of ideas
With your alchemy
O Come on
Send that stuff on down to me

Send that stuff on down to me
Send that stuff on down to me
Send that stuff on down to me
Send that stuff on down to me
Send it all around the world
Cause here she comes, my beautiful girl

There she goes, my beautiful world
There she goes, my beautiful world
There she goes, my beautiful world
There she goes again

Umwerfendes Lied, sicher live auch: am 2. 12., leider im Gasometer, aber immerhin.

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6. August 2004 12:39:53 MESZh

Irritation, Unruhe und damit Hoffnung

.
Karl Fluch im Standard über das große Album "Bubblegum" von Mark Lanegan und seiner Band:

Es ist mäßig originell, aber man muss es sagen: Lanegan ist der bessere Tom Waits. Keine Kunstfigur für Robert Altmann verehrende Cineasten, die alle Schaltjahre zwecks Veröffentlichung eines Albums wiederbelebt wird, sondern einer jener authentischen Charaktere, die in einem auf Äußerlichkeiten nivellierten Business durch ihre schiere Präsenz für Irritation, Unruhe und damit für Hoffnung sorgen.

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3. Juni 2004 17:33:02 MESZh

Re: geh bitte schachinger

.
"objektiv über musik zu schreiben ist so interessant wie malen nach zahlen."

egon pajenk inmitten der dieswöchigen debatte, ob christian schachingers konzertkritiken ausgewogen sind oder nicht.

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25. Mai 2004 11:46:03 MESZh

Servus, Franz Ferdinand

.

Ferdinand, Franz. Zum einen: Österreichischer Thronfolger, Attentatsopfer (1863-1914). Zum anderen: Vierköpfige Band aus Schottland, mögliche Thronfolger im derzeit vakanten Pop-Olymp (2003-????). Weitere Gemeinsamkeiten: keine. Namen sind Schall und Rauch, vor allem im Pop, und Franz Ferdi-nand heißen so, weil ihnen der ermordete Erzherzog bei der Namenssuche halt irgendwie, irgendwann, irgendwo unterkam und passte, so rein phonetisch.

Wie dem auch sei, nach dem sonntäglichen Konzert in der Arena zu Wien ist man versucht zu sagen: Franz Ferdinand sind die Thronfolger des Pop. Rund 2500 FM4-Hörer waren trotz britischen Herbstwetters in die Arena gepilgert, um die gehypeteste Band seit Oasis mit dem besten Debutalbum seit den Strokes live abzuchecken.

Was als Talentprobe geplant war, entwickelte sich zu einer Demonstration jener Macht, die zwei schrille Stimmen, zwei schnelle Gitarren, ein fettes Schlagzeug und ein pumpender Bass auf ein williges Publikum ausüben können. Franz Ferdinand zelebrierten ihr selbst betiteltes Debutalbum plus zwei B-Seiten, allesamt melodiös-treibende Hymnen, nach einer Stunde war alles vorbei, das war abzusehen. Was blieb, war die Vorfreude auf das nächste Album, die nächste Tour...Franz Ferdinand ist Geschichte, die Zukunft gehört Franz Ferdinand.

standard presse sn

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27. April 2004 11:25:54 MESZh

Heaven

Everyone is trying to get to the bar.
The name of the bar, the bar is called Heaven.
The band in Heaven plays my favorite song.
They play it once again, they play it all night long.

Heaven is a place where nothing ever happens.
Heaven is a place where nothing ever happens.

There is a party, everyone is there.
Everyone will leave at exactly the same time.
Its hard to imagine that nothing at all
could be so exciting, and so much fun.

Heaven is a place where nothing ever happens.
Heaven is a place where nothing ever happens.

When this kiss is over it will start again.
It will not be any different, it will be exactly
the same.
It's hard to imagine that nothing at all
could be so exciting, could be so much fun.

Heaven is a place where nothing every happens.
Heaven is a place where nothing every happens.

Byrne (mehr mehr) alleine mit Gitarre: Der größte Moment gestern Abend - und da waren viele große Momente.

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20. März 2004 13:06:27 MEZh

aw, c'mon!

.
Und wenn Wagner auch "There is still time" versprach, seine vielen leicht verdrießlichen mittelalterlichen Fans sinnierten eher darüber, was man vermeidet, als wie man forsch in die Welt hinauswandert. Aw C'mon. Ich bin weder leicht verdrießlich, noch mittelalterlich, noch im Stillstand verharrend.

Die Texte, die Wagner mit seiner Kettenraucher-Stimme mal flüsterte, mal stimmlos schrie, starteten oft eine Diashow im Kopf, ließen die Songs zu Szenen werden. Aw C'mon. Die Songs sind Szenen.

Schön. Dauernd schön. Auf Dauer zu schön. Und definitiv zu wenig forte.[...]Hätten Lambchop ihr Programm mit mehr als zwei, drei Songs aus älteren Alben wie dem Soul-affinen Nixon unterfüttert - was hätte das für ein Abend sein können! So bot man dem ergebenen Publikum zwar Schönheit auf höchstem Niveau - andererseits: Was gibt es langweiligeres als Perfektion? Aw c'mon. Die Musik war nicht perfekt abgestimmt. Soundtechnisch. Also bitte. Und es war genug forte. Zehn mal fortiger als beim letzten Auftritt. Und: Es wurden, wie belegt, vier Songs aus "Nixon" gespielt, und einer von "how i Quit smoking". Also bitte.

Das österreichische "Feuilleton" hat komplett versagt, die Rätsel und Mysterien rund um eine einmalige Band einzufangen. Statt dessen vergeht man sich in landestypischem Kleinschas. Sowas erwartet die "Leserschaft". Nur nicht zu viel Begeisterung. Immer etwas Schlaumeiern.

Ich bin völlig d'accord mit Herrn Deedee: Erstens war es ein unglablich erhebendes Konzert, und zweitens braucht man über Lambchop eh nicht mehr sagen...

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das Konzert am 26. 4. im Welser Schlachthof.

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by del (18.05.05 00:29)
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.heute die metallica-doku gekauft. in der metro.
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.Bier statt stilles Wasser, Alltags-Texte statt hermetischer Lyrik - das kam auch bei Leuten an, die bei Buchhandlungs-Lesungen vor Langeweile vom Klappstuhl kippten....Plötzlich ging man nicht mehr "zu einer Lesung",...
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by del (25.02.05 23:28)
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by del (25.02.05 13:59)
.Farewell, Hunter S. Thompson.
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